IGP-Süd



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Interkommunaler Industrie- & Gerwerbepark Südkärnten


"Die wirtschaftliche Entwicklung einer Gemeinde ist eng verknüpft mit der Entwicklung der gesamten Region, positive Rahmenbedingungen für Betriebsansiedlungen und die Erhaltung von Arbeitsplätzen zu schaffen funktioniert nicht mit althergebrachter Kirchturmpolitik. Im Zeitalter des Verdrängungswettbewerbes und der Globalisierung muss in größeren Dimensionen gedacht und gehandelt werden, Gemeindegrenzen sollen und dürfen dabei keine Rolle spielen und schon gar keine Barriere sein. Die Gemeinden Völkermarkt, Griffen und Diex haben die Zeichen der Zeit erkannt und bekennen sich einstimmig zu einer neuen Qualität in der gemeinsamen Wirtschaftspolitik" erklärte Bgm. Valentin Blaschitz die Motive für das richtungweisende Projekt des interkommunalen Gewerbe- und Industrieparks Südkärnten-A2.

Am 25.Oktober 2005 beschlossen die Gemeinderäte der Stadtgemeinde Völkermarkt, der Marktgemeinde Griffen und die Gemeinde Diex in ihren jeweiligen Sitzungen die Zusammenarbeit bei der Realisierung eines
gemeinsamen Gewerbe- und Industrieparks, der sich vom bestehenden Industriepark Völkermarkt über neue Flächen an der Autobahnabfahrt Völkermarkt Ost bis hin zur Gewerbezone Griffen erstreckt.

Kernzone des Projektes, dass in seiner Organisation und seiner Dimension kärntenweit einzigartig ist, ist die neue Portalfläche bei der Autobahnabfahrt Völkermarkt Ost mit insgesamt 14,3 ha. Diese Flächen liegen für Betriebsansiedlungen ideal, da sie größtenteils von der Autobahn eingesehen werden können und eine extrem kurze Zufahrt von der A2 haben. Des weiteren wird der Gewerbepark Griffen um 4,3 ha erweitert.

Partner der drei Gemeinden bei diesem Projekt sind die Entwicklungsagentur Kärnten, die über die GIG Völkermarkt und den VIP Völkermarkt die bestehenden Restflächen des Völkermarkter Industrieparks in das Projekt einbringen und als operativer Partner die Ansiedlungen vorantreiben werden. Die Gesellschaftsform zwischen der EAK und den Gemeinden soll eine GesmbH & CoKEG werden, an der die drei Gemeinden als so genannte stille Teilhaber beteiligt sind.

Die Investitionskosten von rund € 3.000.000.— sollen zu 2/3 von der Landesgesellschaft bzw. vom Land Kärnten und zu einem Drittel von den Gemeinden aufgebracht werden, diesbezügliche Verhandlungen mit dem Land Kärnten und der Entwicklungsagentur konnten zwischenzeitlich erfolgreich abgeschlossen werden.

Der interkommunale Finanzausgleich zwischen den Gemeinden Völkermarkt, Griffen und Diex sieht vor, dass sowohl die Investitionen als auch die Erträge (Kommunalsteuer) im Verhältnis 65% zu 30% zu 5% geteilt werden.

„Mit diesem Projekt übernimmt der Bezirk Völkermarkt eine Vorreiterrolle in der Betriebsansiedlungspolitik, in dem wir das operative Geschäft einer aktiven Wirtschafts- und Standortpolitik den Profis der Landesgesellschaften überantworten und den Kommunen aber gleichzeitig das Recht und die Pflicht auferlegen, an den wichtigen Rahmenbedingungen mitzuarbeiten und sich gestaltend einzubringen“, freuen sich die Bürgermeister Valentin Blaschitz, Josef Müller und Anton Pollesnig über den Abschluss der zweijährigen Projektphase.

Weitere Information erhalten Sie unter: www.madeinkaernten.at

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