Coronavirus – Besorgniserregender Anstieg Infizierter in Völkermarkt

Stadtwappen der Stadtgemeinde Völkermarkt

Der Bezirk Völkermarkt weist im Vergleich mehr Fälle auf als Wien!

 

Der 1. Vizebürgermeister und Gesundheitsreferent Markus Lakounigg wendet sich mit einem eindringlichen Appell an Bevölkerung: „Wer nicht unbedingt raus muss, muss zuhause bleiben! Helfen Sie so mit, Leben zu retten!“

Alarmiert sind Behörden und Politik angesichts der sich häufenden Zahl an Corona-Infizierten im Bezirk Völkermarkt.

17 Personen haben sich mit Stand Samstag, 21.03., 08.00 Uhr, im Bezirk bereits mit Covid-19 angesteckt, 60 Personen sind isoliert in Quarantäne!

Verglichen mit der Einwohnerzahl sind das mehr als in Wien! Zahlen, die Völkermarkts Gesundheitsreferenten Markus Lakounigg ernsthafte Sorgen bereiten.

„Völkermarkt darf nicht zu einem Corona-Hot-Spot werden! Wir haben in Ischgl gesehen, was passiert, wenn zu lange damit zugewartet wird, Maßnahmen zur Eindämmung konsequent umzusetzen: die Zahl Infizierter explodiert, die gesundheitliche Versorgung der Bevölkerung wird massiv gefährdet, und es ist dann nur mehr eine Frage der Zeit, bis Menschen sterben“, macht Lakounigg mit dramatischen Worten aufmerksam.

Viele Völkermarkterinnen und Völkermarkter würden die Vorgaben und Einschränkungen der Experten und Behörden vorbildlich befolgen – „Der Großteil der Völkermarkter verhält sich vorbildlich und großartig in dieser für uns alle schwierigen Ausnahmesituation!

Bei ihnen bedanke ich mich in aller Form“ – es seien einige wenige, die den Ernst der Lage offenbar noch immer nicht begriffen hätten, und durch ihr Verhalten ihres und das Leben ihrer Mitmenschen gefährden würden.

Diesen bisher Unbelehrbaren sei offenbar nicht klar, dass ihr unsoziales Verhalten weitreichende Auswirkungen hat: „Wenn beispielsweise Mitarbeiter des Roten Kreuz oder Ärzte angesteckt werden, wer soll dann kranke Menschen versorgen?

Wenn Feuerwehrleute angesteckt werden und in Quarantäne oder ins Spital müssen, wer soll dann Brände löschen oder bei anderen Einsätzen helfen?“, erklärt der 1. Vizebürgermeister.

Er appelliert daher unmissverständlich direkt an die Völkermarkterinnen und Völkermarkter:
„An alle, die noch immer glauben, sie müssten jetzt mit Freunden gemeinsam feiern, mit ihrem Chor proben, lustige Schnapserrunden mit Bekannten daheim veranstalten, Ski- oder Klettertouren riskieren oder ähnliches: Lasst das! Bleibt zuhause!

Durch derartiges Verhalten bringen Sie nicht nur sich, sondern vor allem andere Mitbürger in Gefahr!“

Es gäbe nur 3 Gründe zum Verlassen der Wohnung oder des Hauses: 
„1. Um zur Arbeit zu gehen. 
2. Um dringend notwendige Lebensmittel einzukaufen. 
3. Um anderen Menschen zu helfen!“

Wer nicht unbedingt raus müsse, muss zuhause bleiben!

Kurze Spaziergänge allein bzw maximal mit den Personen, mit denen man unter einem Dach lebt, oder alleine Laufen gehen, seien grundsätzlich noch erlaubt.

Noch.

Denn, sollten einige Unverbesserliche weiter die Vorgaben nicht befolgen, würden weitere Einschränkungen für die gesamte Bevölkerung die Folge sein.

„Abstand zu anderen Menschen zu halten ist jetzt oberstes Gebot. Das heißt auch, dass Kinder in den nächsten Wochen unter keinen Umständen physischen Kontakt zu ihren Großeltern haben dürfen!

„Auch wenn es schwerfällt, aber gerade ältere Menschen sind besonders gefährdet“, betont Markus Lakounigg.

Der 1. Vizebürgermeister appelliert auch besonders an die Jugendlichen: „Nutzt die digitalen Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme mit euren Freunden. Wer, wenn nicht ihr weiß um die Möglichkeiten sozialer Medien bestens Bescheid. Nutzt diese und nehmt die Situation nicht auf die leichte Schulter! Helft mit, Leben zu retten!“

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